In der Gemeinderatssitzung im April 2026 hat der Gemeinderat den Verkauf der Liegenschaften Hebelstraße 13, Jahnstraße 20 und Bismarckstraße 24 (Haus Solms) beschlossen. Die Stadtverwaltung folgt damit dem Verwaltungsauftrag zur Veräußerung nicht betriebsnotwendigen Vermögens, um Beiträge zur Haushaltssicherung zu leisten.
Für die Wählergruppe FÜR Karlsruhe stellt dieser Beschluss einen wichtigen Meilenstein dar. Insbesondere den Verkauf der Hebelstraße 13, dem ehemaligen Haus der Fraktionen, forderte die Gruppierung bereits seit langem mit Nachdruck. Stadtrat Friedemann Kalmbach betont die Dringlichkeit:
„Es ist ein Erfolg für die Haushaltsdisziplin in dieser Stadt, dass unsere langjährige Forderung zur Verwertung der Hebelstraße 13 nun endlich Früchte trägt. Wir haben bereits 2024 darauf hingewiesen, dass ungenutzte Leerstände bei gleichzeitigem Sanierungsstau eine unnötige Belastung für den Steuerzahler sind. Es ist höchste Zeit, dass dieses seit Jahren leerstehende Haus einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird und die Stadt dazu noch einen Beitrag für die Kasse bekommt.“
Das Gebäude in der Hebelstraße 13 soll vorzugsweise für studentisches Wohnen genutzt und idealerweise bis Sommer 2026 verkauft werden. Auch beim Haus Solms und der Jahnstraße 20 ist ein zeitnaher Verkauf im Höchstgebotsverfahren geplant, um Sanierungskosten im Bereich der Gebäudetechnik und Hülle einzusparen. Während das Standesamt in das Markgräfliche Palais umzieht, wird durch die Verkäufe der Finanzhaushalt gestärkt.
FÜR Karlsruhe sieht in diesen Entscheidungen das richtige Signal, um die städtische Bäderlandschaft und andere soziale Aufgaben mittelfristig finanziell abzusichern.
