Karlsruhe (FW|FÜR) – Die vergangenen fünf Tage werfen kein gutes Licht auf die Sicherheit in Karlsruhe resümiert die Fraktion der Freien Wähler und FÜR Karlsruhe. „Attacke am Citypark, Raub einer Goldkette, Angriff auf einen Mann, Schläge und Tritte am Schlossplatz und nun ein Tötungsdelikt in der Nordstadt“, fasst Fraktionsvorsitzender Jürgen Wenzel zusammen, „das subjektive Sicherheitsempfinden ist natürlich stark gesunken.“

Die FW|FÜR Karlsruhe Fraktion fragt nun nach dem aktuellen Stand des angekündigten Sicherheitskonzeptes. „Wir müssen auch die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger fassen, mit einer Umfrage zum Sicherheitsgefühl aus der man vielleicht Maßnahmen schließen kann“, erklärt Stadtrat Friedemann Kalmbach. Nicht nur das subjektive Empfinden ist der Fraktion wichtig, weswegen sie nach dem konkreten Anstieg der registrierten Fälle der Straßenkriminalität im ersten Halbjahr 2020 fragt. „Gerade in der Innenstadt braucht es temporäre oder auch einen festen Anlaufpunkt des kommunalen Ordnungsdienstes und der Polizei für Bürgerinnen und Bürger“, fordert Stadträtin Petra Lorenz, „gerade an Brennpunkten wie dem Europaplatz oder dem Kronenplatz wäre das wichtig.“

Die Fraktion will die Forderungen und die Anfragen noch in die kommende Gemeinderatsitzung einfließen lassen.

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